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Tiefenbachpfad

Abentuer Parcours
Mächtige eiszeitliche Grät-Schluchten, abenteuerliche Aufstiege, verwilderte Steinbrüche, mystische Baumriesen und buntblumige Wiesenlandschaften – der "Tiefenbach-Pfad" fordert und fasziniert zugleich...




Es geht hoch und runter, mal steil und abenteuerlich, dann wieder ganz relaxt über sonnige Hochflächen, mit herrlichen Aussichten kombiniert.
Ein echter Abenteuer-Parcours, der den Wanderer mit seinen vielschichtigen Eindrücken ganz schön auf Trab hält. Im Mittelpunkt: St. Wendels Hausberg, der "Bosenberg".
Gekonnt mixt der "Tiefenbach-Pfad" beim Umrunden seiner bewaldeten Flanken malerische Plätze, unberührte Naturschönheiten und teilweise fast spirituelle Passagen zu einem hochattraktiven Wander-Cocktail – Premiumklasse im Lande des heiligen Wendelinus.

Gestartet wird am "Wendelinushof", dem ehemaligen Bauernhof der Steyler Missionare, der bis heute bewirtschaftet wird. Gelegenheit sich für die anstehende Tour mit schmackhaften Produkten aus der Region einzudecken.
Dann geht´s um den dicht bewaldeten, 485 Meter hohen Bosenberg herum, jenen Berg, der dem historischen St. Wendel im 6. Jahrhundert seinen Namen gab: Basonvillare.
Mit Höhepunkt der Wendelinusverehrung im 11. Jahrhundert wurde daraus übrigens das heutige "St. Wendel".

Erstes Highlight: ein alter, verlassener Steinbruch in der Nähe von Urweiler, heute Lebensraum für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten. Der Ort ist nicht nur malerisch, er verlangt auch nach der einen oder anderen Kletterpartie durch mächtige Gesteinsformationen.
Kaum dem Fels entstiegen, steht ein Naturdenkmal der besonderen Art auf dem Programm: die "Leitersweiler Buchen". Die knorrigen, etwa 250 bis 300 Jahre alten Baumriesen laden zur Rast förmlich ein. Im Schatten ihrer mächtigen Laubkronen lässt es sich herrlich relaxen.
Von hier ist es nun nicht mehr weit ins malerische Tiefenbachtal, und die Aussicht auf das Örtchen Leitersweiler mit den umgebenden Hunsrückhöhen ist ebenfalls vom Feinsten...

Ein leise plätschernder Bachlauf gesellt sich hinzu, einer der stillen Momente dieser Tour. Kurz darauf wird der Bergmannsbrunnen passiert, dessen Wasser noch heute so klar sprudelt, wie damals, als hier die Bergleute auf dem Weg zur Arbeit ihren Durst stillten.

Am "Fledermauskopf" heißt es wieder einmal eine herrliche Fernsicht auf die Umgebung des Sankt Wendeler Landes zu genießen. In der Ferne thront fast majestätisch der 568 Meter Hohe Schaumberg, eine der höchsten Erhebungen der Region.

Nun wird es spirituell. Der "Tiefenbach-Pfad" vereinigt sich mit dem "Wendelinus-Rundweg", einem von insgesamt vier Pilgerwegen im Sankt Wendeler Land. Wer will kann hier bereits abkürzen. Einfach an dieser Stelle geradeaus zum Wendelinushof wandern, macht summa summarum 10 Kilometer Gesamt-Wegstrecke.

Wer weiter dem Tiefenbach-Pfad folgt, den erwarten zwei idyllische Kerbtäler, bevor ein "Panoramaweg" verschiedene Aussichten offeriert. Eine davon ist ein herrlicher Blick in den Sankt Wendeler Kessel.
Das markante Missionshaus der Steyler Missionare fällt auf, das der heilig gesprochene Arnold Janssen im Jahre 1898 gegründet hat. Im angeschlossenen "Museum für Völkerkunde" sind übrigens Kult-, Haushalts- und Gebrauchsgegenstände fremdländischer Kulturen zu sehen, die die Patres von ihrer Missionstätigkeit mit nach St. Wendel gebracht haben.

Die Tour endet am "Wendelinushof", ideal für eine kleine Stärkung im idyllischen Biergarten...


Natur pur



Premiumwanderweg

"TIEFENBACH-PFAD"



Länge: 15,0 km
Gehzeit: 5 Stunden
Empfohlene Gehrichtung:
Im Uhrzeigersinn
Höhenmeter: 460 m

Profil: Erlebnisreiche, aber auch konditionell fordernde Tour im Landes des heiligen Wendelinus. Der Weg ist wegen einiger heftiger Steigungen, verbunden mit kleineren Kletterpartien als mittelschwer bis schwer einzustufen.
Startpunkt: Der Pkw-Parkplatz gegenüber vom "Wendelinushof" St. Wendel
Anreise: Mit dem eigenen Fahrzeug über die Autobahn A1 (Saarbrücken – Trier), Abfahrt Tholey. Ab Tholey weiter auf der B269 in Richtung St. Wendel. In St. Wendel zunächst Richtung Bahnhof. Dort links und geradeaus in die Werschweilerstraße. An der Kreuzung links und gleich wieder rechts in die Ostertalstraße. Der Wendelinushof liegt außerhalb der Stadtgrenzen rechterhand. Direkt dahinter zweigt nach links ein Pkw-Parkplatz zum Startpunkt ab. Weitere Parkplätze am Wendelinushof.
Beste Zeit: Der Tiefenbach-Pfad ist ganzjährig begehbar, ausgenommen bei Eis und Schnee.
Pkw-Navigation: Wendelinushof (Ostertalstraße), 66606 St. Wendel
Zertifiziert mit dem Deutschen Wandersiegel.
Erreichte Punktzahl:
74 Erlebnispunkte


Infos:
Tourist-Information Sankt Wendeler Land,
Am Seehafen,
66625 Nohfelden-Bosen,
Telefon 06852/9010-0,
www.sankt-wendeler-land.de