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Genussvolles Premium-Erlebnis im "Natur-Erlebnisgarten" Unterwegs auf würzigen Alpwiesen, von Alphütte zu Alphütte...

Die „Alpenfreiheit“ führt mitten in das größte zusammenhängende Alpgebiet Bayerns. Hier können Sie erleben, welch abwechslungsreiche und wertvolle Kulturlandschaft durch eine jahrhundertealte Alpwirtschaft entstanden ist.
Der Weg führt von der Imberg-Bergstation zunächst hinunter zum Lanzenbach und wieder hinauf über die Stieg-Alpen bis nahe unter die zentrale Nagelfluhkette. Auf mittlerer Höhe bleibend, quert der Weg den Hang und führt bis zur Hörmoos-Alpe. Von dort geht es über das Häderichmoos auf die Südseite von Glutschwendereck und Fluh und zurück zur Bergstation der Imbergbahn.
Beim Wandern auf schmalen Pfaden oder bei einer zünftigen Brotzeit in einer der zahlreichen Alphütten und Berggasthöfe können Wanderer spüren, wie gut es sich heute in den Bergen leben lässt, fern ab von jeglicher Hektik, aber mit viel Genuss.
Naturerlebnisgarten: Berg-Ahorngarten zwischen Oberstiegalpe und Schneeloch-Alpe
Zu einer richtig schönen Alpweide gehört ein alter Bergahorn oder, noch besser, viele dieser ehrwürdigen, oft bizarr geformten Charakterbäume. Hinter der Oberstiegalpe führt der Weg in einen wahren Berg-Ahorngarten. Hier haben sich zahlreiche besonders schöne und alte Exemplare erhalten, darunter der imposante sogenannte „hohle Baum“. Er hat einen Umfang von 6,5 m, ist damit der zweitstärkste Ahorn Deutschlands und dürfte ca. 350 Jahre alt sein.
Früher waren die Bergahorne wichtige Schattenlieferanten für das weidende Vieh, zudem wurden die Blätter als Einstreu genutzt. Heute sorgen sie vor allem für ein parkartiges abwechslungsreiches Landschaftsbild und sind zudem wertvoller Lebensraum für seltene Flechten, Moose und Farne, von denen einige nur auf Bergahornen wachsen ein einzelner Baum als Lebensraum!
Überhaupt scheint dieser Teil des Naturparks für Bäume besonders lebenswert zu sein, denn hier findet sich eine erstaunliche Ansammlung alter und besonders mächtiger Bäume. Die ebenfalls 6,5 m Umfang messende, riesige Weißtanne zwischen Mittlerer Stiegalpe und Oberstiegalpe sollten Sie sich ebenfalls nicht entgehen lassen.
Kräuter-Alp im Hörmoosgebiet
Kaum zu glauben, aber auf der Hörmoos führt der Weg geradewegs an einem bunten Kräutergarten vorbei. Michel Schneider demonstriert, dass viele Pflanzen auch auf 1.300 m Höhe noch gut gedeihen können, wenn man sie genau kennt und weiß, was sie zum wachsen brauchen. Die meisten der dort angebauten Pflanzen wandern übrigens gleich nebenan direkt in die höchstgelegene Brennerei im Allgäu. Entsprechend vielfältig ist das Angebot an Edelbränden regionale Produkte direkt von der Hörmoos!
Der Alperlebnispfad
Der letzte Teil des Weges führt entlang des sogenannten Alperlebnispfads. An zahlreichen Stationen am Wegesrand können Wanderer Wissenswertes über die Region mit seiner Alpwirtschaft erleben und erfühlen ein Spaß für die ganze Familie. Der Weg führt zudem durch das Häderichmoor, eines der best erhaltenen Hochmoore in dieser Höhenlage.

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